Ratgeber
Shopify-Apps und Cookie-Einwilligung: Was Händler prüfen sollten
Prüfe vor der Installation einer Shopify-App, welche Daten sie erfasst, welchem Zweck die erforderliche Einwilligung dient und ob die Erfassung nach Ablehnung oder Widerruf stoppt. „Keine Cookies“ beschreibt nicht das gesamte Tracking: Warenkorb-Attribute, Pixel, Server-Ereignisse und App-Datensätze können ebenfalls relevant sein.
Den Datenfluss nachvollziehen
Lies Datenschutzhinweis und angeforderte API-Berechtigungen. Kläre, ob Ereignisse den Browser verlassen, wo sie gespeichert werden, ob Kennungen über einen Besuch hinaus bestehen und ob die App auf Kontaktdaten zugreift. Frage beim Anbieter nach, wenn Zweck oder Speicherfrist unklar sind.
Einwilligungsverhalten testen
Teste in einer Entwicklungsumgebung das Cookie-Banner oder die Shopify Customer Privacy API bei erteilter, abgelehnter, unbekannter und widerrufener Einwilligung. Prüfe App-Pixel und Storefront-Anfragen. Stelle sicher, dass wichtige Shop-Funktionen auch ohne Analyse-Einwilligung funktionieren.
Löschung und Export prüfen
Finde heraus, wie Händler Daten exportieren oder löschen können und welche Shopify-Compliance-Webhooks verarbeitet werden. Prüfe, ob bei der Deinstallation Tokens und App-Daten entfernt werden und wie lange Sicherungskopien aufbewahrt werden.
Der aktuelle Ansatz von Would You Swipe It
Die App benötigt Analyse-Einwilligung für Feedback und Bestellzuordnung. Eine zufällige Seitenkennung wird erst nach Zustimmung dem Warenkorb hinzugefügt und bis zur Bestellung weitergegeben; sie enthält keine Kontaktdaten. Lies auch den Ratgeber zu Produktfeedback.